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Fashion Week…Tag 1, ein Tatsachenbericht der Bread&Butter (Teil 1)

Da war ich also, auf der Bread&Butter. Die Location war mit dem ehemaligen Flughafen sehr schick gewählt. Die 30´er Jahre Ästhetik unterstreicht das Ganze irgendwie. Nachdem wir uns den ersten Gratiskram gesichert haben, gingen wir durch den Check In, Ausweiskontrolle und dann rein ins Vergnügen. Da lag sie vor uns, die Bread&Butter…von hier oben (wir standen oberhalb der Halle), sah es ziemlich chaotisch aus. All die zahlreichen Stände , Mode-Menschen und Hostessen. Nachdem mein Kollege und ich uns einen super spezialisierten Plan ausgedacht haben, wie wir die zahlreichen Stände abklappern (der von vornherein schon zum Scheitern verurteilt war)teilten wir uns auf und fingen an. So betrat ich nun den ersten Stand und ging meine Fragen durch und erhielt meine Antworten…das erfolgte allerdings sehr wackelig, da alle Mitarbeiter aus Italien kamen und mein schlechtes Englisch nicht so gut verstanden, wie erhofft.

 

Label : Hamaki-Ho

(alle Antworten sind frei aus dem Englischem übersetzt)

1. Frage : Was ist euer Label für ein Label, wofür steht es ?

Antwort: Ein italienisches Label aus Napoli

2. Frage: Wie steht das Design eures Labes ?

Ant. : Von Fashion bis Chic

3. Frage Was ist eure Zielgruppe ?

Ant. : wir haben keine Feste.

Ja das ging mal gar nicht so los, wie ich gehofft habe…inzwischen hab ich meinen Kollegen auch schon zum ersten Mal verloren und starre nun ein wenig bedröppelt vor mich hin…mein Handy, der einzige Ausweg aus dieser Hölle der Einsamkeit liegt Zuhause…doch wie durch ein Wunder fanden wir uns, nach langen Tränen der Freude und einer 3h Umarmung machten wir uns dran, unseren Plan weiter zu verfolgen (ja, den selben Plan, der eben schon nicht geklappt hat…)

Wir gingen also nun zu Alpha Industries und ich hörte mir den wohl auswendig gelernten aber schönen Monolog des Vertreters an: „ Alpha Industries, eine ehm. Militärmarke, die 1959 gegründet wurde, gehört nun zu den europaweit etablierten Marken schlechthin, sie sind in allen größeren Stores vertreten und verfolgen seit je her ihren eigenen Stil, der an eine Mischung aus Militär und College-Look angelehnt ist. Unsere Zielgruppe ist jeder zwischen 15 und 60, der es sich leisten kann unsere Mode zu tragen. Unsere neuste Kollektion ist in unserem typischen Stil gehalten, College und Military.

Nachdem wir den Stand von Alpha Industries hinter uns gelassen haben und uns wieder mal  trennten, verloren wir uns endgültig aus den Augen…ab da an galt es B&B ganz allein.

 

Ich ging also nun frohen Mutes und ganz allein zum nächsten Stand, dieser gehörte khujo…

Nachdem ich eine Weile am Eingang herumlungerte  und mir von den hübschen Hostessen immer wieder und wieder versichert wurde, dass der Mensch mit dem ich reden könne gleich da sei, begann ich mir ernsthaft Sorgen zu machen, was passiert wenn ich hier solange warten müsste bis die ganze Halle schließt…zum Glück kam der Herr kurz nachdem ich mir im Kopf schon einen Plan ausgemalt hatte, wie ich die Nacht überstehe und er stellte sich meinen knallharten Fragen.

Label: khujo

  1. Wir sind ein modernes, zeitgerechtes Label und im Preis erschwinglich. Wir haben immer diesen leichten Used-Look und das damit verbundene „Lieblingsstückgefühl“.
  2. Wir designen unsere Sachen sehr feminin und, wie gesagt in diesem schon eine Weile getragen und ans Herz gewachsen Stil.
  3. Unsere Zielgruppe ist breitgefächert, von 15-50.
  4. Wir machen keine Werbung, es läuft alles von selbst.

Also gut das hätte ich, nun alleine weiter durch die wilde und weite B&B. Meine Schritte führten mich zu Silvian Heach. Nachdem ich dort ein wenig von Manager zu Werbeexperte gereicht wurde, kam ich endlich dazu meine Fragen zu stellen.

1. & 2. Silvian Heach  zeichnet sich durch eine faszinierende und dynamische Identität aus, mit einem hohen stilistischen Inhalt und äußerst wettbewerbsfähigen Preisen.

Jedes Kleidungsstück der Kollektion erzählt eine Vielzahl von verschiedenen Geschichten von der weiblichen Welt und enthüllt Eleganz, Verführung und eine tiefe Entschlossenheit.

(boar das waren mal viele Infos)

3. Die mittlere Oberschicht, im Alter von 18-30 Jahren.

4. Unser Design Department mit 15 Designern macht das alles für unsere 3 Marken.

 

Nachdem ich diesen Stand auch fertig hatte, sah ich ein paar hübsche Mädchen mit Strohhüten und ging rüber zu ihrem Stand. Er gehörte zu N-Z-A. Auf dem Weg nach Drinnen bekam ich ein paar bunte Armbänder übergestülpt. Kurz darauf wurde ich einem netten Australier vorgestellt und ich fing mit meiner Befragung an.

Label: N-Z-A

Die Marke ist inspiriert durch Oakland, dem letzten wahren Paradies auf Erden, reine Luft, Bäche und Wälder. Sie ist komfortabel, relaxt, modern und für die mittlere Oberschicht zwischen 25 und 45. Eine Outdoor Marke um die Natur zu erleben.

Gut das hatte ich, nun aber hatte ich ordentlich Durst und ich suchte nach etwas trinkbaren. Als ich an dem Stand von Strellson vorbei kam wurde ich gleich gefragt ob ich Durst habe, all meine Gebete schienen erhört. Er gab mir eine Rivella, Stilecht für ein Schweizer Label Schweizer Limo. Eigentlich trinke ich ja sowas nicht aber es war dann doch verdammt lecker. Nachdem ich ungefähr 3 Flaschen geleert hatte fing ich an mich mit dem Zuständigem zu unterhalten.

Label: Strellson

er erzählte mir, das es nun 2 neue Kollektionen geben werde, einmal Business Anzüge und einmal eine Sportkollektion. Diese seihen für junger Aufsteiger und haben ein besonderes Preis/Leistung-Verhältnis. Aber das beste kommt noch, in die Anzüge ist Metall eingewoben. 5% des Anzuges ist  eine geheime Metalllegierung. Der Stoff fühlte sich auch sehr futuristisch an, aber auch sehr schön und über die Anzüge kann man nicht Meckern. Nachdem ich mich mit 3 weiteren Flaschen der Schweizer Limo eingedeckt hatte ging meine Exkursion weiter.

Ich kam an Timberland vorbei die mir erzählten das ihre Outdoor und Casual Linie dem klassischem Handwerk entspricht und auch sehr Organisch ist, dazu Wasserfest und gut für die Umwelt. Und ich muss sagen sie gefiel mir gar nicht so schlecht.

Nachdem ich auch kurz bei der Urban Lifestyle Marke BOY vorbeigeschaut habe (ihr wisst schon, die die den Nazi-Adler im Logo haben aber keine Nazis sind), sah ich  etwas was ich jetzt mehr als gut gebrauchen konnte…einen Stuhl. Es war zwar ein Friseurstuhl aber einen Haarschnitt konnte ich auch mal wieder vertragen. Ich setze mich und unterhielt mich mit dem Babier über das Label (Gnious) und über die unterschiede zwischen Berlin und Dänemark. Nach ca 20 min war ich fertig frisiert, wir tauschten Karten und redeten nach ein wenig weiter über Vintage Mode und Jeans. Alles in allem war es ein sehr schöner erster Tag und ich hatte eine gute ausbeute an Gratiskram und Informationen gemacht.

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